Häufige Fragen (FAQ)

1. Ab wann kann ich mit meinem Kind an einem PEKiP-Kurs teilnehmen?

Prinzipiell kann PEKiP mit Kindern begonnen werden, die vier bis sechs Wochen alt sind.

Meine Kurse starten in der Regel aber erst ab der 08. bis 10. Woche, da ich der Überzeugung bin, dass die Neugeborenen zunächst Zeit und Geborgenheit bei ihren Lieben benötigen, um in ihrem Leben anzukommen.

2. Ist eine Probestunde vor der Anmeldung möglich?

Leider kann keine Probestunde angeboten werden. Feste Gruppen, in denen über die gesamte Kursdauer dieselben Teilnehmer zusammenbleiben, helfen dem Kind, sich schneller in der neuen Spielsituation zurecht zu finden. Auch fördern feste Gruppen eine vertrauensvolle Atmosphäre für Kinder und Erwachsene.

3. Bekomme ich die Teilnahme an einem PEKiP-KURS von meiner Krankenkasse erstattet?

Sie können eine Teilnahmebescheinigung erhalten, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen sollten. Ob oder in welchem Umfang Ihre Krankenkasse die Kosten eines Kurses übernimmt, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich.

4. Kann ich auch mit Zwillingen an einen PEKiP-Kurs teilnehmen?

Ja. Für Zwillinge gibt es aber einen anderen Kurskostenbeitrag. Das erste Kind bezahlt den vollen Preis (also 104,40 EUR bei 12×90 Minuten) und das zweite Kind nur noch die Hälfte (also 52,20 EUR) Organisatorisch ist es günstig, einen weiteren Erwachsenen mitzubringen (die Oma, eine Freundin etc.). Sie können aber natürlich auch als alleiniger Elternteil mit ihren Zwillingen teilnehmen.

5. Kann ich auch mit einem frühgeborenen Kind an einem PEKiP-Kurs teilnehmen?

Ja, selbstverständlich. PEKiP orientiert sich immer am tatsächlich gegebenen Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes und bietet immer individuell angepasste Anregungen. Bei der Anmeldung sollten Sie dann aber bereits erwähnen, dass ihr Kind zu früh geboren ist, ich werde Sie dann der passenden Gruppe zuordnen (nicht der Geburtstag, sondern der errechnete Entbindungstermin ist hier ausschlaggebend).

6. Kann ich auch mit einem Kind teilnehmen, das eine Behinderung hat?

Selbstverständlich kann jeder an einem PEKiP-Kurs teilnehmen, auch Mamas oder Papas mit Kindern, die eine Behinderung haben. Gut wäre es, wenn vorher Rücksprache mit dem Arzt gehalten wird, insbesondere wenn es motorische Einschränkungen gibt. Die Eltern sind aber meistens bestens über ihr Kind informiert und wissen genau, an welchen Anregungen es teilnehmen kann.Wir schauen dann individuell, wo ihr Kind steht und bieten dementsprechende Spiel- und Bewegungsanregungen an. So wird es auch bei allen anderen Kindern gemacht.

7. Warum sind die Kinder beim PEKiP nackt?

Weil die Kinder sich ohne Kleidung und ohne Windeln viel spontaner und intensiver bewegen können. Es kommt nicht selten vor, das Kinder beim PEKiP neue Bewegungen ausprobieren, die sie zu Hause erst viel später machen. Zudem können die Kinder über die Haut die Berührungen der Eltern und des Materiales viel intensiver wahrnehmen.
Der Gruppenraum ist mit ca. 25 Grad warm genug zum Spielen ohne Kleidung, was zu Hause meist schwer zu erreichen ist.

8. Ist das nicht unhygienisch, wenn die Kinder nackt sind und überall Pipi machen?

Ein Eimer Wasser und ein Lappen stehen immer bereit, so das kleine Pfützen problemlos weg gewischt werden können. Außerdem ist Babyurin steril, so dass keine Infektion möglich ist. Die Matten sind wasserundurchlässig, so dass auch dort keine bleibenden Urinpfützen versinken, sondern problemlos mit einem Lappen aufgewischt werden. Bei Spielanregungen, bei denen das Kind auf der Mutter oder sehr nahe an der Mutter ist, kann die Windel für diesen Zeitraum anbehalten werden.

9. Was muss ich zum PEKiP–Kurs mitbringen?

Eine Wickelunterlagen oder ein Handtuch für ihr Kind, und alles, was sie so oder so schon dabei haben werden (Windeln,etc.).Da der Raum warm ist, wäre dünne Kleidung für Mutter/Vater sinnvoll .

10. Was ist, wenn ich nicht pünktlich zum Kursanfang komme oder ich früher gehen muss?

Das ist hier überhaupt kein Problem, denn beim PEKiP gibt es keinen echten Anfang und kein echtes Ende.

Kommen Sie dann, wenn es für Sie und Ihr Kind richtig erscheint, seien es 10 Minuten oder noch später.Wenn sich ein Kommen für Sie noch lohnt, sind Sie jederzeit willkommen. Auch wenn Sie früher gehen müssen, ist das kein Problem. Es ist gut, wenn Sie die Signale Ihres Kindes richtig deuten und merken, wenn es nach Hause möchte.

11. Mein Kind ist krank – dürfen wir trotzdem zum PEKiP-Kurs kommen?

Das kommt auf die Krankheit und ihren bisherigen Verlauf an. Wenn das Kind gerade erst krank geworden ist, kommen Sie bitte nicht in die Gruppe – Sie wissen dann noch nicht sicher, um was es sich handelt und die Ansteckungsgefahr ist zu Beginn hoch. Wenn das Kind aber schon länger eine laufende Nase hat oder etwas hustet und kein Fieber hat, könnnen Sie teilnehmen, sofern es dem Kind dabei trotzdem gut geht.

12. Können PEKiP-Stunden nachgeholt werden, wenn wir welche verpasst haben?

Nein, das ist nicht möglich, da die Kurse in sich geschlossen sind. Dieselben Teilnehmer bleiben im ersten Lebensjahr der Kinder zusammen. 

Kinder sind wie ein Buch, in dem wir lesen und in das wir schreiben sollten(P. Rosseger) Mehr